Beim Daily geht es selten nur um ein Bauteil. Steht das Fahrzeug, steht der Auftrag — und die Rechnung schreibt sich in verlorenen Arbeitstagen, nicht in Reparaturkosten.
Ein Daily im gewerblichen Einsatz wird am Tag zehn-, zwanzigmal auf- und zugeschlossen. Ein Privatwagen zweimal. Diese Zahl erklärt, warum bei Nutzfahrzeugen das Zündschloss oft schon nach wenigen Jahren zickt, während dasselbe Bauteil im PKW ein Autoleben hält.
Dazu kommt: Wer mit dem Daily Geld verdient, kann nicht eine Woche warten. Ein Fahrzeug, das drei Tage steht, kostet mehr als jedes Zündschloss.
Deshalb bieten wir die 24-Stunden-Express-Reparatur. Ihr Schloss geht am Tag nach dem Eingang wieder raus. Regulär bearbeiten wir eingesendete Schlösser in der Regel innerhalb von zwei Werktagen — bei Termindruck ist der Express der Weg.
Ein Zündschloss fällt selten ohne Ankündigung aus. Beim Daily sind das meist mehrere Wochen, in denen sich der Defekt bemerkbar macht — Zeit, die sich nutzen lässt.
Zuerst hakt der Schlüssel beim Drehen. Dann geht er nur noch in einer bestimmten Stellung. Der Motor startet nach dem Wochenende schlechter. Und wenn die Lenkradsperre einrastet, obwohl der Schlüssel noch steckt, wird es auch beim TÜV zum Mangel.
Wer beim ersten Anzeichen reagiert, plant die Reparatur in eine ruhige Woche. Wer wartet, steht am Montagmorgen mit voller Ladung und einem Fahrzeug, das nicht anspringt.
Wir tauschen nicht, wir setzen instand. Der Zylinder wird zerlegt, vermessen und mit neu gefertigten Teilen aufgebaut. Kein neuer Schlüssel, keine Umprogrammierung, die Wegfahrsperre bleibt unberührt.
Beim Nutzfahrzeug ist das mehr wert als beim PKW: Wenn mehrere Fahrer denselben Schlüsselsatz nutzen, müsste bei einem Neuteil jeder einen neuen bekommen — oder alle führen zwei Schlüssel mit sich.
Verschlissene Teile fertigen wir auf unseren CNC-Maschinen selbst nach. Bei älteren Daily-Baureihen ist das oft der einzige Weg, weil Neuteile nicht mehr lieferbar sind.
Zündung aus, Minuspol der Batterie abklemmen, mindestens drei Minuten warten. Sie arbeiten im Bereich der Airbagleitungen — das gilt beim Transporter genauso wie beim PKW.
Das Schloss ist mit Abreißschrauben am Lenkrohr geklemmt, deren Köpfe im Werk abgedreht wurden. Wie man sie löst, steht unter Abreißschrauben lösen.
Bauen Sie das komplette Schloss aus und lassen Sie den Schließzylinder darin — er ist mit einem Spannstift gesichert, der am Fahrzeug schwer sauber herauskommt. Legen Sie Ihren Schlüssel ins Paket.
Wenn Ihre Werkstatt den Ausbau übernimmt: Das ist der übliche Weg. Die Werkstatt kümmert sich um das Fahrzeug, wir um das Bauteil. Mehr dazu unter Für Werkstätten.
Dasselbe Prinzip gilt für Fiat Ducato, Citroën Jumper, Peugeot Boxer, Ford Transit sowie Mercedes Sprinter und Vito älterer Baureihen. Bei allen ist die Standzeit das eigentliche Kostenrisiko.
Rufen Sie an. Wir sagen Ihnen sofort, ob der Express-Weg für Sie infrage kommt.
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